Eingesetzt wird die DRK32 bei unterirdisch verlegten Rohrsystemen, die zur Förderung wassergefährdeter Flüssigkeiten, wie z.B. Kraftstoffe, Mineralöle, Lösemittel etc, bestimmt sind.
Konstruktionsmerkmale der DRK32:
Nennweiten Kombinationen von DN32/15 bis DN250/200.
Druckstufen PN 10 und PN 25
Alle 20m muss ein Knotenpunkt als starre Verbindung in das Rohrsystem montiert werden. Dieser dient als Festlager zur Aufnahme auftretenden Spannungen. T-Abzweige werden ebenfalls als Knotenpunkt ausgeführt.
Der Einsatzbereich ist auf nicht CE kennzeichnungs-pflichtige Rohrsysteme entsprechend Artikel 3, Absatz 3 der Druckgeräterichtlinie begrenzt. Dies ist bei der Auswahl der zugelassenen Über-/Unterdruckleckanzeiger ebenfalls zu berücksichtigen.
Zulässige Förderbetriebsdrücke: PN10 bis 7 bar, PN25 bis 18 bar.
In unlegierter- oder Edelstahlausführung möglich (keine Kombination!).
Folgende ASF Leckanzeiger sind zur Überwachung zugelassen:
 
Wichtige Information
Um die Qualität und die Einhaltung der Anforderungen an das Rohrleitungssystem DRK32 sicherzustellen, darf diese nur von
Fachbetrieben mit nachweisbaren Kenntnissen auf dem Gebiet der Schweißtechnik erstellt werden. Zusätzlich muss der
Fachbetrieb über eine entsprechende Lizenz zur Herstellung der Rohrleitung verfügen. Die GARDNER DENVER THOMAS GmbH
hat hierzu Hauptlizenzen an renommierte Unternehmen vergeben, die neben ihrem Dienstleistungsangebot auch Komponenten
und Unterlizenzen an weitere Fachbetriebe vergeben. Kontaktdaten der Hauptlizenznehmer siehe Produktinformation.
Allgemein sollte die Eignung / Einsatzmöglichkeit der DRK32 im Rahmen der Zulassungsbestimmungen bereits bei der Planungsphase genau geprüft werden.
Die Anlage 1 muss nach Fertigstellung und Abnahme der Rohrleitung an die Verteiler (eventuell auch an den Lizenzgeber) gesandt werden.
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